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4G-Satelliten-Netzwerk für nächstes Jahr geplant

" Eine Investmentgesellschaft hat Nokia Siemens Networks damit beauftragt, ein hybrides 4G-Satelliten-Mobilfunknetz mit dem Namen LightSquared in den USA zu bauen, um nächstes Jahr live zu gehen.

Harbinger Capital Partners, früher Der in diesem Jahr erworbene Satellitentelefonanbieter SkyTerra kündigte an, dass NSN innerhalb von acht Jahren mehr als 7 Milliarden US-Dollar für den Entwurf, den Bau und den Betrieb des Netzwerks zahlen werde. LightSquared werde bis 2015 92 Prozent der US-Bevölkerung erreichen, teilte das Unternehmen mit. Laut der LightSquared-Website wird ein kommerzieller Start in der zweiten Hälfte des Jahres 2011 erwartet.

Harbinger wird keinen Service auf dem LightSquared-Netzwerk selbst anbieten, sondern den Zugang zu ihm auf einer Großhandelsbasis verkaufen, was einer Vielzahl von Service Providern erlaubt Dazu könnten Mobilfunkbetreiber, Kabelbetreiber, Gerätehersteller, Einzelhändler und Urheber von Inhalten gehören. Diese Kunden könnten jede beliebige Kombination von 4G, Satellit oder beides anbieten.

Die schnell wachsende Nachfrage nach mobilem Breitband macht ein neues 4G-Netz vielversprechend, besonders wenn es über Satellit in schlecht versorgte ländliche Gebiete gelangen kann. Aber Harbingers vollständiges Geschäftsmodell für Großabnehmer wurde in den USA noch nie auf nationaler Ebene getestet, ebenso wenig wie das Konzept der kombinierten Mobilfunk- und Satellitenabdeckung.

Harbinger wurde 2001 von Philip Falcone gegründet und in der Forbes-Liste der Milliardäre 2009 beschrieben ein ehemaliger Junk-Bond-Händler im Wert von 2,3 Milliarden Dollar. Harbinger hat 2,9 Milliarden US-Dollar in das Projekt eingebracht und zusätzliche Fremd- und Eigenkapitalfinanzierungen von bis zu 1,75 Milliarden US-Dollar angekündigt. Sanjay Ahuja, ehemaliger CEO der Orange Group, wird als Chairman und CEO die Entwicklung und den Rollout des Netzwerks leiten.

Der angekündigte Deal muss noch von den Boards von NSN und LightSquared genehmigt werden. NSN gab am Montag bekannt, dass es den größten Teil des Vermögens von Motorolas Mobilfunkinfrastruktur für rund 1,2 Milliarden US-Dollar übernehmen würde.